Stender kratzt an Europas Top-Ten

Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base beim Grand-Prix in Teutschenthal

Das vergangene Wochenende war das bisher wärmste des Jahres und somit gerade gut genug für das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base bei seinem einzigen Heim-Grand-Prix in Teutschenthal vor mehr als 28.000 Zuschauer an den Start zu gehen. Während Mike Stender immer besser zurecht kommt, musste Filip Bengtsson seinen Start kurzfristig absagen.

Der Schwede hatte sich ein Wochenende zuvor im lettischen Kegums an der Schulter verletzt und die Untersuchungen ergaben, dass er einen Muskelriss davon getragen hat. Filip ist derzeit in Schweden und befasst sich intensiv mit der Rehabilitation.

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Top fit ging hingegen Mike Stender in sein drittes Europameisterschaftsrennen überhaupt und qualifizierte sich im stark besetzten Feld der EMX250 als guter Neunter in seiner Gruppe: „Die Strecke war sehr schwer und anspruchsvoll. Marcus Schiffer sagte immer zu mir, dass ich bei solchen Bedingungen viele Runden drehen und ein hohes Tempo fahren muss. Genau das tat ich auch“, erklärte Mike seine Taktik.
Am gleichen Tag ging es am Nachmittag auch in den ersten Wertungslauf, den der Eutiner fast unter den ersten Zehn beendete: „Nach dem Start war circa 20. und fand direkt meinen Rhythmus. Nach einigen guten Zweikämpfen war ich bereits Zehnter, verlor jedoch in der vorletzten Runde noch einen Platz. Damit war ich allerdings zufrieden.“

Mike Stender

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Geburtstag des nun 25-Jährigen gab es am Sonntagmorgen einen schlechten Start in den zweiten Durchgang, doch Mike pushte erneut direkt zu Rennbeginn: „Ich bin in einem Zweikampf leider gestürzt, weil ich in das Hinterrad eines anderen Fahrers gefahren bin. Da hinter mir so viele Fahrer kamen, konnte ich mein Bike nicht sofort wieder aufheben und reihte mich als 36 wieder ins Rennen ein. Aufgeben oder rausfahren war für mich keine Option“, schilderte der Suzuki-Pilot sein Missgeschick und fuhr noch auf den 22. Platz vor. „Ich habe alles versucht und bin gegen Ende des Rennens sogar meine schnellste Rundenzeit gefahren, die vom Speed her zu den besten Zehn gehörte. Es war zwar am Ende kein gutes Ergebnis, aber mit meinem Fahren bin ich zufrieden.“

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Team-Chef Michael Peters zu Teutschenthal: „Mike ist das ganze Wochenende richtig gut gefahren und es hat extrem viel Spaß gemacht ihm zuzuschauen. Wenn die Starts noch besser werden, dann geht nach vorne sicher noch etwas mehr. Schade das es im zweiten Lauf keine Punkte gab, ich bin aber trotzdem sehr zufrieden mit ihm.“

Der nächste Grand Prix steht bereits am kommenden Wochenende im italienischen Pietramurata an, wo Mike ebenfalls in der EMX250 an den Start gehen wird.

 

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