Mike Sender beim MXGP in Saint Jean d’Angely

Das im Westen von Frankreich liegende Saint Jean d’Angely lud das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base zur sechsten von insgesamt zehn Meisterschafts-Runden der EMX250 ein und die Norddeutschen schickten wie gewohnt Mike Stender in Europas stärkste MX2-Klasse.
Stender begeisterte bereits bei den Rennen der letzten Wochen mit sehr guten Leistungen und war immer wieder unter den ersten Fünf zu finden, was sich in Frankreich nicht ändern sollte. Der Eutiner kam in der Qualifikation zwar noch nicht ganz so gut zurecht, zur direkten Quali für die Wertungsläufe reichte es aber trotzdem: „Die Strecke war ziemlich flach und alle waren
relativ gleich schnell. Es gelang mir nicht, einen gute Runde am Stück zu fahren und war dadurch „nur“ 15.

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Wie üblich startete bereits am späten Samstagnachmittag der erste Lauf und Mike ging nach einen mittelmäßigen Start als 15. auf die 1.660 Meter lange Strecke: „Der Track war schon ziemlich kaputt, aber ich fand gute Spuren und schnell meinen Rhythmus, sodass ich bis auf fünf vorfuhr. Damit war ich natürlich sehr zufrieden.“

Bei Temperaturen um die 20 Grad stand am Sonntag-Morgen der Start zum zweiten Lauf an und der 25-Jährige kam nicht gut aus dem Gatter. „Ich war irgendwo um Platz 20 und kam die ersten beiden Runden nicht richtig in Schwung“, erzählte Mike zur Anfangsphase. In den darauffolgenden Runden kam er aber immer besser zurecht: „Zur Mitte des Rennens fand ich meinen Speed und fuhr nach vielen Zweikämpfen auf den achten Platz vor“, was insgesamt Tages-Rang sieben bedeutete.

Mit den Ergebnissen und seinem Fahren ist Mike happy, weiß aber auch, woran er noch arbeiten muss: „Zusammen mit Marcus Schiffer werde ich jetzt an meinen Starts sowie ein paar Basics arbeiten und dann schauen wir, was in der EMX250 noch so geht.

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Teamchef Michael Peters zu Saint Jean d’Angely: „Ich bin wieder begeistert von Mike. Er hat gezeigt, dass die guten Ergebnisse in den letzten Wochen kein Zufall waren und er den Speed mitgehen kann. Das einzige Manko was wir haben sind noch die Starts. Die Spitze ist immer direkt vorn mit dabei und Mike muss sich meist erst durchs Feld fahren. So viele Fahrer wie er, überholt vermutlich sonst keiner. Daran werden wir arbeiten und vielleicht kann er dann sogar noch mehr daraus machen als bisher.

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Am kommenden Wochenende geht es zum dritten Lauf der ADAC MX Masters nach Aichwald, wo Filip Bengtsson nach seiner Verletzungspause neben Mike Stender und Eric Schwella sein Comeback gibt.

Bilder: Juan Pablo Acevedo

Text: Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base

 

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