Ohne Fortune auf der Insel

Auf die Insel ging es am vergangenen Wochenende für das Team Castrol Power1 Suzuki Moto-Base und dort erwartete Filip Bengtsson und Mike Stender eine hervorragende und anspruchsvolle Strecke.

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Filip Bengtsson ging nach seiner Schulterverletzung erstmals wieder in der Motocross-Weltmeisterschaft an den Start und fühlte sich zunächst noch nicht so wohl: „Der Boden war recht hart und mit einer losen Schicht Erde bedeckt. Wir machten ein paar Veränderungen am Motorrad und ich kam damit direkt besser zurecht“, beschrieb Filip seine ersten Runden des Wochenende. Ins Quali-Rennen erwischte der Schwede einen guten Start, wurde aber nach außen gedrängt und verlor einigen Positionen. Am Ende Rang 18 im starken MXGP-Feld.

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Für Sonntag nahm der dreifache schwedische Meister weitere Veränderungen am Motorrad vor und fühlte sich noch besser auf seiner Suzuki. An den Start zum ersten Lauf stellte sich Bengtsson zu weit innen und auch seine Reaktion war nicht die beste: „Ich war weit hinten zu Rennbeginn. Nach ungefähr der Hälfte des Rennens flog ein großer Stein auf meine Brille und ich entschied mich dazu, mir in der Box eine neue zu holen. Danach war ich zwar wieder hinten, aber ich fuhr weiter, um so viel Zeit wie möglich auf der Strecke zu verbringen.

Sehr motiviert ging Filip den zweiten Lauf des Tages an und schoss dabei etwas übers Ziel hinaus: „Ich fuhr zu früh los und direkt ins Startgatter. Ich kam also als Letzter vom Start weg, fuhr danach aber gut“, erklärte der Suzuki-Pilot. Filip war bereits auf Position 17 vorgefahren, verlor aber nach einem Fehler noch einen Rang und wurde am Ende 18. „Mit meinem Fahren im zweiten Lauf bin ich glücklich. Ich fühle mich immer besser, fuhr aggressiver und überholte schnell. Auf diese beiden Rennen kann ich für die nächsten Wochen aufbauen. Ein besonderer Dank geht an meinen Mechaniker Kurt, der dieses Wochenende einen richtig guten Job machte!

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Mike Stender war das erste Mal auf der 1.640 Meter langen Strecke und musste sich unterem erst an diese gewöhnen: „Ich konnte die Woche vorher nicht mit der 250er trainieren und war deshalb noch im 450er-Modus. Die Strecke war sehr schnell und anspruchsvoll. Ich fand keine guten Linien“, schilderte der Zehnte seiner Qualigruppe.

Der Eutiner startete mittelmäßig in den ersten Durchgang, verlor aber durch Fahrfehler ein paar Plätze: „Ich hatte zu Beginn Konzentrationsprobleme, was zum Ende hin aber besser wurde und ich wieder auf Zwölf vorfuhr.

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Besser zurecht kam der EM-Pilot im zweiten Heat, jedoch hatte Stender zuvor einen schlechten Start außerhalb der ersten 20 Fahrer. „Der Start war sehr schlecht, aber ich versuchte meinen eigenen Schuh zu fahren und kam wieder auf Position zwölf ins Ziel. Ich kam das ganze Wochenende nicht so richtig rein und hatte Probleme mit der Strecke. Dazu fühlte ich mich die Tage zuvor etwas krank und antriebslos, dennoch habe ich zwei mal solide gepunktet. Ich bin nicht sehr zufrieden, habe aber einiges gelernt und trotzdem mein bestes gegeben!

Am kommenden Wochenende geht es für Filip und Mike ins italienische Mantova zum MXGP-Weltmeisterschaft beziehungsweise EMX250.

 

Bilder: Juan Pablo Acevedo

 

 

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